Roomba: die Putzhilfe, die dich ausspioniert

Dass Putzen eine lästige Angelegenheit ist, da sind wir uns wohl alle einig. Umso praktischer ist es da doch, wenn man den Staubsauger nicht mehr selbst schwingen muss, sondern nach dem Heimkommen bereits eine saubere Wohnung vorfindet. Möglich ist das auch bereits, denn so genannte Staubsaugerroboter haben sich mittlerweile in vielen Haushalten etabliert.

 

puputzzzenWer einen so genannten „Roomba“ des US-amerikanischen Herstellers iRobot sein eigen nennt, dürfte allerdings in Zukunft vielleicht nicht nur Freunde an dem Gerät haben, wie neueste Enzwicklungen zeigen. Demnach plant Colin Angle, der CEO von iRobot den „Roomba“ auch für die Gewinnung von sensiblen Daten seiner Kunden einzusetzen. Die Daten könnten dann zu Werbezwecken an Internet-Unternehmen wie Amazon oder Google verkauft werden.

 

Durch bereits jetzt zum Einsatz kommende Infrarot- und Laser-Sensoren, die eigentlich zum Erkennen von Hindernissen gedacht sind, ließen sich ohne Probleme Wohnung und Objekte kartieren. Da Roombas meist auch Teil eines „Smart Homes“ sind, interagieren sie ohnehin bereits mit Geräten von Google und Amazon, wie z.B. Amazon Echo.

 

Der CEO versprach zwar, dass ohne Einwilligung der Nutzer kein Verkauf von Daten stattfinden soll, allerdings könne man dies auch nur schwer nachprüfen. Ein fader Beigeschmack bleibt also, wenn der Roomba seine Runden durch das Esszimmer dreht.…